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Achtsame Sexualität

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Gruppentherapeutisches Angebot - 9 Sitzungen (100 - 120 Min.) -

Termin/Beginn: ab Januar 2023 - Anmeldung jetzt möglich! Uhrzeit: 19.00

Sexuelle Empfindungsstörungen:

Sexuelle Empfindungsstörungen und sexuelle Beeinträchtigungen:

  • Sie können durch ein hohes und anhaltendes Stressaufkommen entstehen, und unterliegen unterschiedlichen Faktoren.
  • Zu ihnen gehören vorwiegend sexuelle, aber auch andere gewalttätige und missbräuchliche zwischenmenschliche Erfahrungen (Kindheit, Pubertät, Adoleszenz, Erwachsenenalter),
  • aber auch ungelöste Paar-Konflikte und Entfremdung zum Intimpartner*in.
  • Ferner erzeugen fortdauernde Arbeitsbelastungen, ein zurückliegendes Unfallgeschehen oder eine depressive Episode vielmals hohen Stress und können damit einhergehend das Gefühl von Sicherheit auch im Kontext mit sexueller Lust untergraben.  
  • Sexuelle Empfindungsstörungen äußern sich zudem sehr vielfältig. Sie zeigen sich z.B. in Form von sexuellem Desinteresse oder auch umgekehrt in Form von sexuellem Risiko- und Suchtverhalten. Sie äußern sich in dissoziativen Zuständen, in Ängsten vor Kontrollverlust, durch Gefühllosigkeit, Ekelempfinden, Frigidität, Impotenz u.a.m.
  • Wenn sexuelle Empfindungsstörungen und daraus resultierend sexuelle Beeinträchtigungen nicht beachtet und korrigiert werden, können sie sich verfestigen und bestehen fort. Sie belasten dann nicht nur die Person, sondern oft auch die Paarbeziehung (hetero, queer, trans) insgesamt.  

Bei hohem Stressaufkommen:

  • Dann ist das Erleben von Sicherheit, Vertrauen, Intimität und Nähe eingeschränkt. Das liegt daran, weil hohes Stressaufkommen im emotionalen Hirnareal des limbischen Systems gespeichert wird. Dieses Hirnareal ist zuständig für die Wahrnehmung von Gefahr oder Sicherheit, und ist eng verbunden mit der Wahrnehmung von sich selbst und der Umwelt. Das limbische Areal beherbergt den Hippocampus, der an das Gedächtnis mit hohem Stressaufkommen geknüpft ist, und beherbergt die Amygdala, die für das Ausmachen von Gefahr oder Sicherheit zuständig ist.
  • Da anhaltend hohes Stressaufkommen im Autonomen Nervensystem (ANS) gespeichert ist, unterliegt es physiologischen autonomen Reaktionen und signalisiert im Körper (Gehirn/Nerensystem) eine - häufig nicht bewusst wahrgenommene - Bedrohungsgefahr, die von Angst vor potentiellem Kontrollverlust begleitet ist (Stress & Trauma)

Das Gruppentraining Achtsame Sexualität:

Das Gruppentraining:

  • Mitunter erweist es sich als sehr schwierig, die im Körper und mental gespeicherten konditionierten Ängste vor einem erneuten Kontrollverlust zu bewältigen.
  • Daher kann für die Person eine therapeutische Hilfestellung mit  Unterstützung in einer Gruppe sehr hilfreich sein, um für sich das Erleben von Sicherheit und Vertrauen, von Nähe und Intimität im sexuellen Kontext allmählich zurückzuerobern bzw. bei sich aufzubauen. 

Die Ziele:

  • Reduktion des Stressaufkommens
  • Reduktion der Kontrollverlustangst 
  • Behebung der sexuellen Beeinträchtigung
  • Steigerung des sexuellen Empfindungsvermögens.    

Die Einheiten:

  • Psychoedukation
  • Ressourcenaufbau
  • Prozessbasierte Therapieprotokolle
  • Übungsaufgaben für zu Hause (praktische Materialien und Anwendungen im Alltag)
  • Neben den praktischen Übungseinheiten nimmt der Erfahrungsaustausch in der Gruppe einen wichtigen Platz ein. 

Sitzungsinhalte und Themen:

1. Sitzung: 

  • Einführung in das Thema „Verbindung zwischen Stressaufkommen und Sexualität“ (fachübergreifendes wissenschaftliches Grundlagenwissen aus Klinischer Psychologie, Neurophysiologie/Neurobiologie, Sexualmedizin)
  • Einführung in die kognitive VT und in körperbezogene Ansätze der Achtsamkeitspraxis (Body-Scan, Yoga) und des Somatic Experiencing zur Reduktion sexueller Empfindungsstörungen und Beeinträchtigungen während und nach einem (traumatischem) Stresserleben.

2. Sitzung: 

  • zur Psychoedukation der sexuellen Belastungssymptomatik - Teil1: Kontrollverlust mit Bezugnahme auf dazugehörige sexuelle Empfindungseinschränkungen und Bindungsprobleme, die an unangenehme Erfahrungen von Sicherheitsverlust, Verlust von Nähe und Intimität gekoppelt sind - praktische Einübung hilfreicher körperbezogener Strategien für die Anwendung zu Hause (Achtsamkeit/SE/DBT-Körperskills).

3. Sitzung:

  • Fortsetzung von Teil 1 - Erfahrungsaustausch 

4. Sitzung: 

  • zur Psychoedukation der Belastungssymptomatik - Teil 2: Vermeidungsverhalten vermeiden und Dissoziationen stoppen – praktische Einübung hilfreicher körperbezogener Strategien (z.B. Sensorik für das Gewahrsein in den gegenwärtigen Moment) - zur Anwendung zu Hause. 

5. Sitzung: 

  • Fortsetzung Teil 2 -  Erfahrungsaustausch 

6. Sitzung: 

  • Psychoedukation zur Kern-Symptomatik der Belastungssymptomatik -Teil 3: Gefühl und Kognition - zum Umgang mit schwierigen Emotionen und störenden Gedanken/Annahmen bei der Sexualität – praktische Einübung hilfreicher körperbezogener Strategien - für die Anwendung zu Hause. 

7. Sitzung:

  • Fortführung Teil 3 - Erfahrungsaustausch 

8. Sitzung: 

  • Gelingende partnerschaftliche Kommunikation und Achtsamkeit in der Sexualität.  

9. Sitzung: Resümee und Ausblick

Organisatorisches:

  • Das Gruppentraining ist für 6 - 8 Teilnehmende ausgerichtet.
  • Es ist geeignet für Teilnehmer:innen im Jugendalter und im Erwachsenenalter
  • Das Gruppentraining "Achtsame Sexualität" wird entsprechend der Nachfrage durchgeführt als:
  • Frauen-Gruppe; Männer-Gruppe; gemischtgeschlechtliche Gruppe.
  • Möglich ist eine Teilnahme als Einzelperson oder als Paar an dem Gruppentraining  
  • Das Gruppenangebot beinhaltet 9 Gruppensitzungen / á 100 - 120 MIn..
  • Die Gruppensitzungen finden wöchentlich oder 14tägig statt 
  • Es finden für jedes Gruppenmitglied vorab 1-2 vorbereitende Gespräche statt. 
  • Das Gruppentraining kann bei mir im Rahmen der GKV-Richtlinie für Verhaltenstherapie über einen Kurzzeit-Antrag für nur Gruppentherapie-Sitzungen und kombiniert mit Einzeltherapie-Sitzungen bei der Krankenkasse beantragt und durchgeführt werden.
  • Die Teilnahme ist daneben genauso auch unter denselben Konditionen auf Selbstzahlerbasis möglich.

Kontakt:

  • Sie erreichen mich zur Rücksprache und zur Terminvereinbarung über das Kontaktformular, per Mail: AKarameros@t-online.de, und in meiner wöchentlichen Telefonsprechzeit Mi.: 12.00 - 13.30 Uhr.

Kontaktanfrage

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