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Selbstregulation

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Gruppentherapie zur Unterstützung der Selbstregulation

- für Kinder (7 - 12 Jahre) -

- 12 Gruppensitzungen (je 90 Min.) -

Termine/Beginn: Donnerstag, 03. Februar 16.00 Uhr

  • Es handelt sich um eine störungsübergreifende Gruppentherapie für Kinder zur Unterstützung ihrer Selbstregulation, der auch entwicklungs- und bindungsbedingte Probleme zugrunde liegen können. Dazu können Selbstwertprobleme, Schwierigkeiten bei der gedanklichen Verarbeitung, motivationale Probleme, Störungen bei der emotionalen Regulation, und Probleme im Bereich der sozialen Kompetenz und der Aufmerksamkeit gehören.
  • Andauernder Stress, bedingt durch Homeschooling, Medienkonsum, u.a.m., lösen in Kindern aber auch bei Erwachsenen auf neurophysiologischer Ebene anhaltende biologische Überlebensstrategien wie „Flucht“, „Kampf“ und „Erstarrung“ aus, die sich oftmals in übermäßigen Stressreaktionen (Gereiztheit, Impulsivität, Tagträume, Konzentrationsstörungen) äußern.
  • Umweltanforderungen können dann nicht mehr angemessen ausreguliert werden. Daraus resultieren häufig körperliche und seelische Folgeprobleme wie Schlafstörungen, Unruhe, Müdigkeit, Erschöpfung, Erkrankungen, ein schwaches Immunsystem, Übergewicht oder auch Lernstörungen.
  • In dem Gruppentraining werden die Kinder (und die Bezugspersonen/ Familie) daher auch mit Übungen aus dem „Somatic Experiencing“ und aus der Achtsamkeitspraxis vertraut gemacht, um angestauten Stress im Alltag und in Belastungssituationen bei sich gezielt neu ausregulieren zu lernen.

Gruppentherapeutische Ziele für die Kinder:

  • Selbstvertrauen und Selbst­wert­gefühl entwickeln
  • Die Fähigkeit erlernen, auch in turbulenten Zeiten wieder ins Gleichgewicht zu kommen
  • Eine Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele spielerisch herstellen

Das Gruppenprogramm ist störungsübergreifend geeignet für Kinder mit:

  • ADHS
  • Depression
  • Störungen des Sozialverhaltens
  • Angststörungen
  • Asperger Symptomatik

Trainings-Einheiten der Kinder-Gruppentherapie:

  • Selbstwert: eigene Fähigkeiten realisieren - positive Rückmeldungen von anderen erhalten - Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung stärken - Emotionsregulation: Umgang mit schwierigen Gefühlen - Förderung der Aufmerksamkeit durch Achtsamkeitsübungen - Motivation zur Zielerreichung und soziales Lernen fördern - Soziale Interaktion und Problembewältigungsfertigkeiten entwickeln

Inhalte/Sitzungsthemen:

  • Kennenlernen in der Gruppe - Selbstwert-Themen erfassen - Körper-Raum-Sinne erleben - Emotionen (Grundemotionen/komplexere Gefühle) erkennen - Wahrnehmung und Ausdruck von schwierigen Gefühlen - Identifikation und Umgang mit störenden Gedanken – inneres somatisches Aktivierungsniveau erfassen und sich durch geeignete Körperübungen und Atemübungen einpendeln lernen -
  • Förderung der Empathie – Unterstützung der Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung - Steigerung der Aufmerksamkeit durch Körperübungen und mit Hilfe der Achtsamkeitspraxis -
  • Soziale Motivation und soziales Lernen stärken - Soziale Interaktion und Problembewältigung erproben -
  • Zum Ende des Gruppentrainings: „wie kann das Erreichte für das Kind - in der Familie/Bezugspersonen - weiter fortgesetzt werden?
  • Es finden in den Sitzungen ein kommunikativer Austausch zu den Themen und Rollenspiele zum interaktiven Einüben statt. Viele soziale und kreative Skills (Malen usw.), Spiele und Körperübungen werden angewandt, die auch zu Hause mit der Familie/Angehörige/ Bezugspersonen praktiziert werden können.
  • Die Arbeitsblätter aus den Sitzungen werden den Kindern (und für die Familie) zu jeder Sitzung ausgeteilt.

Organisatorisches:

  • Das Gruppenangebot für das Kind/Bezugspersonen kann im Rahmen der Richtlinie für Verhaltenstherapie über einen Gruppentherapie-Antrag für Kinder über die Krankenkasse - oder auf Selbstzahlerbasis durchgeführt werden.
  • Das Gruppenangebot ist halboffen konzipiert und findet wöchentlich/14tägig statt.
  • In dem Gruppenformat können sich derzeit (max.) 7 Kinder (7 - 12 Jahre) im großen Praxisraum unter Einhaltung der AHA-Regeln und (evtl. geimpft gilt die 2/3G-Regel) aufhalten.
  • Begleitend zur Gruppentherapie der Kinder finden gesondert 3 - 4 Beratungstermine mit der Familie/Bezugspersonen des Kindes statt, die sich auf Informationen zu den Sitzungsinhalten und auf (gemeinsame) Umsetzungsmöglichkeiten der Übungen/Arbeitsblätter im Alltag beziehen.

Voraussetzungen für die Teilnahme:

  • 3 - 4 Vorgespräche/Probatorik – mit Kind und mit den Eltern/Bezugspersonen
  • Regelmäßige Teilnahme vom Kind an der Gruppe

Kontaktaufnahme: Sie erreichen mich zur persönlichen Rücksprache und zur Terminvereinbarung in den wöchentlichen
Telefonsprechzeiten.

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